![]() | 07. Dezember 2011 geld regiert die welt. gestern wurden einige europäische länder von den ratingdingens herab gestuft, soweit, so gut, oder auch schlecht. wer sind diese leute und überhaupt, wer bezahlt sie? dabei drängt sich mir die frage auf, was ist geld? was kostet geld? was ist, wenn alles ganz nach unten gestuft wird? was sind wertesysteme? kommt, lasst uns mal ein paar gedanken darüber machen! zum einstand ein liedchen............ calm |
![]() | 07. Dezember 2011 Geld ist nix anderes als ein Tauschmittel - für was auch immer: Zunächst einmal für rein materielle Dinge: Brötchen, ein Pulli, Zigaretten - what ever. Dann ist es ein Tauschmittel für Wohnraum, Wärme, Licht, Wasser... Und am Ende eins für "Werte": Sicherheit, Gesundheit... Und wer den Hals dann immer noch nicht voll hat, kann damit auch Status, Ansehen, Aufmerksamkeit, Geltung - MACHT? "kaufen" - zumindest bei sehr vielen in zumindest unserer Gesellschaft. Und so wie im "Kleinen" - funktioniert das auch im "Großen". |
![]() | 07. Dezember 2011 Geld ist (nur) Papier Geld als solches ist weder gut noch schlecht. Es ist ein neutrales Ding, ein einfaches Mittel, erfunden, um unser komplexer werdendes Handelssystem zu ermöglichen. Naturalien werden auf weiten Strecken schlecht. Geld nicht so schnell. Und im Grunde könnte es vieles einfacher machen, heute wie damals. Kritisch wurde es, als es nicht mehr darum ging, damit etwas zu erwerben oder zu verkaufen, sondern als die Spekulation ins Spiel kam. Da wurde dann Geld mit Geld bezahlt. Zins und Zinseszins. Und somit erhöhte sich der Geldbedarf auf einmal enorm, und es war ein beliebtes Mittel geworden, sich zu bereichern, ohne etwas dafür tun zu müssen, und Druck auszuüben, um andere dazu zu bringen, etwas zu tun, was nicht in ihrem Interesse lag. Es zählte nicht mehr der tatsächliche Wert einer Sache bei der Spekulation, sondern nur noch der fiktive. Dinge wurden schon immer geschätzt, aber es bildeten sich Lobbies für alles - Regeln wurden erfunden, Schätzwerte, es wurde eine Abstraktion daraus. Ich weiss nicht, was passieren würde, wenn alles ganz nach unten gestuft würde - vielleicht würde es unsere Welt zum Positiven verändern, weil nichts mehr zu holen wäre und sich Spekulationen dann nicht mehr lohnen. Kein Schuldner mehr, der eh nichts mehr bezahlen kann, kein Gläubiger, der noch was zu kriegen hat. Wäre doch eine gute Basis für einen Break und für einen Start für bessere Ideen! Es gibt schon genügend Beispiele dafür, dass es möglich ist, auch ohne den Faktor "Geld" miteinander zu leben - Leistung gegen Leistung beispielsweise, gerechnet in aufgewandter Zeit für eine Handlung. Wie man das Kind dann nennt, ist egal - Coins oder Talente oder Was-auch-immer. Das ist ein neutrales System, wo jeder nur seine Lebenszeit einsetzt, und dafür das bekommt, was er zum Leben braucht, und zwar auf einer Basis, das sich niemand übervorteilt fühlt oder wird. Der positive Nebeneffekt ist, dass sich Gemeinschaften bilden und die Menschen zueinander in Beziehung treten. Mir gefällt's! |
![]() | 07. Dezember 2011 Gestern rief mich eine Dame aus einem Callcenter an, das für ein Marktforschungsinstitut eine Befragung durchführte. Dieses Institut will im Auftrag der Deutschen Bundesbank eine Studie erstellen. Die Deutsche Bundesbank möchte gerne wissen, wie viel Geld im Ausland ausgegeben wird, sprich: die beauftragte Dame interessierte sich für unsere Urlaube. Was war zuerst da? Geld oder Grenzen? Und warum funktioniert das eigentlich nicht, das mit der Aufhebung der Grenzen? Und ob der Euro funktioniert, ist ja neuerdings auch fraglich. Wider meine eigene Natur habe ich in jungen Jahren mangels besserer Ideen eine Banklehre gemacht. Seitdem weiß ich, wie schrecklich das mit dem Geld eigentlich wirklich ist. Allein der Wandel der SPARkassen zu veritablen Kreditinstituten... |
![]() | 07. Dezember 2011 Das Problem ist, dass unser Kapitalismus ein Schuldenwirtschaftssystem ist, ein Wirtschaftssystem, das von Grund auf auf Schulden basiert. Die wohl beste Analyse des Geldes hat Karl Marx in den ersten Kapiteln des Kapitals geliefert. Er hat auch als erster erkannt, dass Geld nie neitral ist, sondern immer von der Gesellschaft auf die eine oder andere Weise symbolisch aufgeladen wird - es hat, wie er es formuliert "theologische Mucken". Wir haben jetzt die historische Chance, den Kapitalismus zu überwinden, der er ist nicht klügste Form, einen freien Markt zu organisieren. |
![]() | 07. Dezember 2011 geld??? manchmal wenn ich auf dem marktstand zeit habe frage ich die kunden wenn sie mir nen scheinin die hand drücken was ist das.. die antwort ist xxxeuro... dann sage ich nein buntes papier zu unserer freude farbig und mit silberstreifen nicht geld regiert die welt die gier regiert sie...... |
![]() | 07. Dezember 2011 geld, ist für mich, die genialste „illusion“ zur versklavung der zu beherrschenden, menschlichen Masse |
![]() | 07. Dezember 2011 geld regiert die welt. Und ALLE machen mit. Sorry, das Thema gibt für MICH nicht wirklich was her. |
![]() | 07. Dezember 2011 jedes thema...... .......birgt die möglichkeit es nicht zu beachten herr thinkself, nur eines nicht, das thema geld! so ist es halt................ calm *gruß* |
![]() | 07. Dezember 2011 f. tönnis die bedeutung des geldes als etwas, dass nicht ist, sondern nur bedeutet und gilt |
![]() | 07. Dezember 2011 Geld ist... ...eine reale Fiktion. Jeder braucht es, viele mögen es, viele nicht. Interessant in dem Zusammenhang finde ich, was es uns persönlich bedeutet: Was für Leitgedanken zum Thema Geld existieren in unseren Köpfen? Haben wir ein gutes Gefühl, wenn genug da ist? Oder ein schlechtes Gewissen, wenn wir jemandem begegnen, der nicht genug zum Leben hat? Fühlen wir uns unbehaglich? Was würden wir tun, wenn wir mehr als genug davon hätten, wenn alle Bedürfnisse erfüllt, alle Träume, die man sich mit Geld ermöglichen kann, wahr geworden sind? |
![]() | 07. Dezember 2011 Dein Triple AAA in philosophischer Kreditwürdigkeit ,werter calm,bist Du aus meiner Sicht erstmal los.Bedauerlicherweise sehe ich mich gezwungen Dir 2 AA's abzuerkennen,und Dich auf Single A einzustufen. Das erste A verlierst Du wegen der Halbwahrheit im ersten Satz der Themeneröffnung. gestern wurden einige europäische länder von den ratingdingens herab gestuft stimmt nicht.Sie wurden auf eine 90 tägige Beobachtung,mit der Tendenz auf Herabstufung gesetzt. Ergo war Deine Behauptung eine Verfrühte und könnte so erst nach 90 Tagen getroffen werden. Der Verlust des zweiten A's ist ein vorläufiger,und soll lediglich eine wohlwollende Mahnung darstellen. Es ist verständlich ,dass in Zeiten rasanter Werteinflation ein Ausweg in billige oder kostenlose Werte gesucht wird. Der m² Preis für noch zu beschreibende Flächen ist,verglichen zu Litfaßsäulen(z.B.),im Internet ja noch sagenhaft günstig bis nahezu kostenlos.Dennoch sollte philosophischer Weitblick vorhersehen können ,dass auch diese Ressource nicht unerschöpflich sein wird. Sparsamkeit sollte also auch eine immerwährende Übung bleiben. Im sicher bekannten Nachbarthread,in dem es u.a.um Genußfähigkeit geht,werden als Hauptargumente für verlorengegangen Lust und Genußfähigkeit eben dieses Thema und die Inflation der Werte benannt.Deshalb frage ich mich ,wozu ein neuer Thread eröffnet wurde,anstatt diese Gedanken ,bestens passend in den bereits Laufenden zu integrieren ? Kleiner Trost : Da mit Sicherheit davon auszugehen ist,dass Mer_kozy nichts Kluges zur Behebung der Währungskrise einfallen wird,bekommst Du ein A in 3 monaten zurück |
![]() | 07. Dezember 2011 Was würden wir tun, wenn wir mehr als genug davon hätten, wenn alle Bedürfnisse erfüllt, alle Träume, die man sich mit Geld ermöglichen kann, wahr geworden sind? Ich beschäftige mich ja hin und wieder sehr ernsthaft mit der weitergehenden Frage: Was wäre wenn alles >Friede, Freude Eierkuchen< (ohne den üblichen Beigeschmack) wäre? Was dann? |
![]() | 07. Dezember 2011 @uncle ich verzichte sehr gerne auf aaa, denn wer andere bewertet hat den blick in den eigenen spiegel vergessen oder verloren, oder hat erkannt, dass er damit ganz schön viel "geld" machen kann. mein blick war eher ein blick auf den sinn und zweck des geldes, in seinem ursprung und in der heutigen zeit. heute fickt geld geld zur vermehrung des selben, es wird nichts produziert, mehrwert am umlauf, parasiten am arsch der natur! ich denke schon, das dieses ein eigenes thema ist. wir können ja ganz demokratisch abstimmen, wie im bundestag, dann gewinnen minderheiten die mehrheit und können über wohl, weh und ach der allgemeinheit entscheiden und mit dem geld der anderen spielen, verantwortungslos, ohne verantwortung! calm |
![]() | 07. Dezember 2011 oder hat erkannt, dass er damit ganz schön viel "geld" machen kann. Als Kenner des Systems könnte ich natürlich noch nachträglich das Honorar für meine Beiträge ,worauf ich bisher aus purer Menschenfreundlichkeit verzichtete,in Rechnung stellen... |